«Wort des Jahres gesucht»

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Schweizer Wort des Jahres: «Euro-Rabatt»

Unter der Leitung von Jurypräsidentin Martina Arpagaus hat die fünfköpfige Jury entschieden: «Euro-Rabatt» ist das Wort des Jahres 2011. Aus über 1000 Vorschlägen hat sich dieses Wort durchgesetzt.

Mit «Minarettverbot» und «Ausschaffung» prägten in den letzten beiden Jahren Begriffe aus der Politik die Wahl. In diesem Jahr machte ein Wort aus dem Bereich Wirtschaft das Rennen. Eine typisch schweizerische Seite der Eurokrise sei, dass die Konsumenten von den tieferen Preisen im EU-Raum profitieren, findet die Jury. «Euro-Rabatt» sei die präzise Verkürzung für dieses Phänomen. Zudem ist diese Wortschöpfung im Schweizer Alltag stark präsent: Mit dem Verkaufsargument «Euro-Rabatt» wird für Preisermässigungen insbesondere beim Auto- oder Möbelkauf geworben.

Das «Wort des Jahres» muss im laufenden Jahr in der Schweiz wichtig sein, häufig vorkommen, von besonderer Bedeutung sowie sprachlicher Qualität sein. Es kann aus irgendeinem Lebensbereich stammen — also von der Wissenschaft über Sport bis hin zu Politik oder Wirtschaft. Die Jury bezieht jeweils die meistgenannten Vorschläge in ihre Beratung mit ein.

Die Aktion «Wort des Jahres» wird seit 2003 unter Federführung von DRS 3 durchgeführt. Die Jury wartete 2011 — analog zum Bundesrat — mit einer Frauen-Mehrheit auf. Dabei waren Ruth Schweikert, Schriftstellerin und Präsidentin Suisseculture, Autor Bänz Friedli, Rapperin Big Zis alias Franziska Schläpfer, Autor Wolfgang Bortlik und als Jurypräsidentin Martina Arpagaus, Autorin der DRS 3- Hintergrundsendung «Input».

Nebst dem «Wort des Jahres» prämierte die Jury unter anderen auch das «Unwort des Jahres» und den «Satz des Jahres». Details dazu sind im Anhang zu finden.

Vollständige Medienmitteilung als PDF Download

Auskunft erteilt:
www.chwort.ch - Martina Arpagaus, Autorin Input DRS 3 und Jury-Präsidentin, Brunnenhofstrasse 22, 8042 Zürich, 079 408 72 84


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