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Wort des Jahres
Der sprachliche Jahresrückblick "Wörter des Jahres" wurde zum erstenmal 1972 in
Deutschland veröffentlicht und wird seit 1978 im Sprachdienst, herausgegeben
von der Gesellschaft für deutsche Sprache (Wiesbaden), regelmäßig publiziert.
Ausgewählt werden Wörter und Ausdrücke, welche die öffentliche Diskussion des
betreffenden Jahres besonders bestimmt haben, die für wichtige Themen stehen
oder sonst als charakteristisch erscheinen ("verbale Leitfossilien" eines
Jahres). Es geht nicht um Worthäufigkeiten. Auch ist mit der Auswahl keine
Wertung bzw. Empfehlung verbunden. Österreich wählt seit 1999 ein eigenes "Wort
des Jahres", Liechtenstein seit 2002.
Unwort des Jahres
Beim "Unwort des Jahres" sind sprachliche Missgriffe zu nennen, die im
jeweiligen Jahr besonders negativ aufgefallen sind. Gesucht werden Wörter und
Formulierungen aus der öffentlichen Sprache, die sachlich grob unangemessen
sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen. Die Vorschläge
können aus allen Bereichen der öffentlichen Kommunikation stammen, aus Politik,
Verwaltung, Wirtschaft, Technik, Wissenschaft, Kulturinstitutionen oder Medien,
und sollen in jedem Fall eine Quellenangabe enthalten.
Die Unwörter des Jahres werden seit 1994 ausgewählt und bekannt gegeben vom
Sprecher der Jury: Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser, Johann Wolfgang
Goethe-Universität, Institut für Deutsche Sprache und Literatur II,
Senckenberganlage 27, 60054 Frankfurt am Main.
Bitte wählen Sie zunächst die anzuzeigenden Jahre und anschliessend auf
"Anzeigen".
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